
Die Geschichte der Bahn-Fundstücke ist eine Geschichte voller Missverständnisse: Von den insgesamt mehr als 31.000 Fundstücken landeten im Osten alleine 12.348 Sachen im Lager. Wie man dabei auch sein „strahlend weißes Lächeln“ zurückbekommen kann . . .
Genau 31.037 gefundene Gegenstände verzeichneten die Bundesbahnen 2025 in ihren Fundbüros in ganz Österreich. 38 Prozent davon konnten wieder an die Besitzer zurückgegeben werden. Allein im Lager für den Osten, das die Fundstücke der Bundesländer Niederösterreich, Wien und Burgenland birgt, wurden im Vorjahr 12.348 davon eingelagert.
„Strahlend weißes Lächeln“ verloren
Darunter befanden sich skurrile Dinge, die auch die ÖBB als „kleine bis große Wunder“ bezeichnen: So fanden sich an Bahnhöfen und in Zügen der Ostregion nicht nur strahlend weiße Zähne in Form eines Gebisses, sondern auch mehrere Gehilfen, wie Rollatoren, Krücken und Rollstühle. Aber auch Kinderwägen, Hörgeräte und Musikinstrumente wie Geige, Saxofon und Trompete wurden gefunden.
Die Top 3 der verlorenen Gegenstände
Von den bundesweit mehr als 30.000 Dingen, die insgesamt verloren wurden, belegen Koffer, Rucksäcke und Taschen mit 11.400 Stück den absoluten Top-Platz, was mehr als ein Drittel aller Fundsachen ausmacht. Auch in den drei Ost-Bundesländern belegen diese den obersten Stockerlplatz. Einen starken Anstieg verzeichnen Elektrogeräte, wie Kameras und Handys, die bundesweit wie auch hierzulande mit 6300 Stück auf Platz zwei rangieren. Geldbörsen und Bargeld belegen Platz 3 mit 3500 Funden.
Was man bei Verlust tun kann
„In der Regel werden die Gegenstände innerhalb von drei Werktagen in unseren Lost&Found-Büros abgegeben. Gegenstände, die nicht abgeholt werden, werden in der gesetzlichen Frist an öffentliche Stellen, wie Fundbüros übergeben“, erklärt ÖBB-Sprecher Klaus Baumgartner gegenüber der „Krone“. Sollten Reisende etwas an Bahnhöfen oder in Zügen verloren haben, gebe es mehrere Wege, um den Verlust bei den ÖBB zu melden. Eine Lost&Found-Plattform sei rund um die Uhr online. Zu den Öffnungszeiten ist die Hotline unter der Telefonnummer 05/1778 97 22 222 erreichbar. Oder man wird persönlich im Fundbüro Wien vorstellig.
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