Tragischer Arbeitsunfall am Montagnachmittag im Tiroler Unterland: Ein 57-Jähriger verlor bei Forstarbeiten das Gleichgewicht und stürzte vor den Augen seines Sohnes (25) rund 150 Meter über steiles Waldgelände ab. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Bergung gestaltete sich enorm schwierig.
Zu dem schrecklichen Unfall kam es am Montagnachmittag in Brandenberg im Bezirk Kufstein. Der 57-jährige Einheimische habe zusammen mit seinem Sohn Forstarbeiten in einem Waldstück durchgeführt. „Dabei wollten sie einen bereits gefällten Baumstamm mit einer am Traktor montierten Seilwinde über steiles Gelände nach oben ziehen. Der Sohn bediente die Seilwinde, während der Vater das Anhängen des Stammes übernahm. Dabei waren sie durch via Funk miteinander verbunden“, schildert die Polizei.
Vater verlor plötzlich Gleichgewicht
Nachdem der Baumstamm befestigt worden war, bediente der Sohn die Seilwinde. Und dann passierte es! Kurz vor 17 Uhr konnte der 25-Jährige beobachten, wie sein Vater das Gleichgewicht verlor und nach hinten fiel.
Der Mann stürzte über sehr steiles Waldgelände, durchsetzt mit senkrechten Felsstufen ab, bis er tödlich verletzt am Ufer der Brandenberger Ache liegen blieb.
Die Ermittler
„Der 57-Jährige stützte daraufhin circa 150 Höhenmeter über sehr steiles Waldgelände, durchsetzt mit senkrechten Felsstufen ab, bis er tödlich verletzt am Ufer der Brandenberger Ache liegen blieb“, so die Ermittler weiter.
Schwierige Suche nach Unfallopfer
Den verständigten Einsatzkräften des Notarzthubschraubers „Heli 3“ und der Bergrettung Kramsach sei es zunächst nicht gelungen, den Verunfallten aufzufinden, weshalb die Wasserrettung Kramsach, die Feuerwehren Brandenberg und Kramsach sowie das Drohnenteam des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein zur Suche nachalarmiert wurden.
Als der 57-Jährige schließlich gegen 18.15 Uhr von den Einsatzkräften aufgefunden wurde, konnte vom anwesenden Bergrettungsarzt leider nur noch der Tod festgestellt werden.
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