Die Silvesterböllerei hat zwar wohl einige Feinstaubspuren hinterlassen! Doch generell ist die Luft in Niederösterreich zum Atmen glasklar. Landesvize Stephan Pernkopf zog jetzt Bilanz.
Es sind stille Erfolge, die man nicht hört, nicht sieht – aber mit jedem Atemzug förmlich aufsaugen kann. Während anderswo über Smog und Grenzwerte diskutiert wird, zeigt Niederösterreich 2025 ein anderes Bild: saubere Luft und generell ein langfristiger Trend nach unten bei den Schadstoffen.
40 Messstellen rund um die Uhr im Einsatz
Rund 40 Messstellen wachen rund um die Uhr über das, was wir täglich in die Lunge bekommen. Ihr Fazit ist eindeutig: Die Luftqualität im Land liegt auf sehr gutem Niveau – und wird seit Jahren stetig besser.
Ein Blick auf die Langzeitkurve liest sich wie eine ökologische Erfolgsgeschichte. Seit 2015 sind die Belastungen durch die wichtigsten Luftschadstoffe massiv gesunken: Stickstoffdioxid (NO₂) um 39 Prozent, Feinstaub PM10 um 30 Prozent, Feinstaub PM2,5 um 29 %. Der zuständige Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf bringt es auf den Punkt: „Die Feinstaubbelastung ist in den letzten zehn Jahren um rund ein Drittel gesunken. Saubere Luft ist ein zentraler Teil der Lebensqualität – und genau das kommt bei den Menschen an.“
Das blau-gelbe Feinstaubprogramm wirkt
Besonders eindrucksvoll ist der lange Atem der Maßnahmen. Das niederösterreichische Feinstaubprogramm wirkt seit fast zwei Jahrzehnten. Seit 2006 wurde die PM10-Belastung von 28 auf 14 Mikrogramm pro Kubikmeter halbiert. Ein Wert, der heute deutlich unter allen gesetzlichen Grenzwerten liegt. Auch die nackten Emissionszahlen sprechen eine klare Sprache. Laut aktueller Luftschadstoff-Inventur des Umweltbundesamtes wurden in Niederösterreich in den letzten zehn Jahren durch Maßnahmen wie Heizkesseltausch und Sanierungen Sauberkeit erreicht.
Pernkopf abschließend: „Weniger Ausstoß bedeutet aber weniger Belastung – auch wenn Wetter, Saharastaub oder Ferntransport einzelne Jahre verfälschen können.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.