Landesrat Stefan Hermann (FPÖ) fordert ein Umdenken bei Gender-Themen in Schulbüchern. Er will „Bücher ohne ideologische Prägung“.
Die „Krone“-Story über irritierte Eltern, deren Kinder schon in Volksschulbüchern mit den Themen Transsexualität und Geschlechts-Identität konfrontiert sind, hat letzte Woche für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auch FPÖ-Bildungslandesrat Stefan Hermann kündigte an, diesbezüglich bei der Bundes-Schulbuchkommission anzuklopfen.
Gesagt, getan: Diese Woche erging ein entsprechendes Schreiben an die Kommission bzw. das Bildungsministerium unter Christoph Wiederkehr (NEOS). Darin werde „klar eine Abkehr von der Indoktrinierung unserer Jüngsten gefordert“, so Hermann. „Wo früher harmlose Texte das Leseverständnis voranbringen sollten, scheint heute auf die Vermittlung subversiver Botschaft gesetzt zu werden“, heißt es etwa im Brief. „Ich fordere die zuständige Kommission auf, künftig Lehrbuchinhalte festzulegen, die dem Wissenserwerb und der Bildung dienen, ohne jedwede ideologische Prägung“, appelliert Hermann.
Blaue Familiensprecherin fordert „Augenmaß“
Unterstützung bekommt der steirische Landesrat dabei auch von der FPÖ-Familiensprecherin im Nationalrat, Ricarda Berger: „Ich erwarte, dass bei der Auswahl der Texte endlich wieder Augenmaß einkehrt. Schulbücher sind kein Raum für Botschaften, die Rätsel aufgeben.“
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