Wollte Schadenersatz

Gerät ging bei OP kaputt: Patient verklagte Klinik

Salzburg
29.10.2025 16:14

Während einer Operation in einem Salzburger Krankenhaus fiel ein medizinisches Gerät aus. Wegen des technischen Defekts musste die OP abgebrochen und zwei Tage später nachgeholt werden. Weil er deswegen zweimal unter Vollnarkose stand, verklagte der Patient die Klinik auf Schadenersatz. Doch die Justiz wies die Klage ab.

Die Justiz berichtet über einen interessanten Zivilrechtsfall: Ein Mann musste im Sommer 2023 in Salzburg operiert werden. Doch bei der Operation in einem Salzburger Krankenhaus fiel die Saugpumpe eines medizinischen Gerätes aus – die OP musste abgebrochen und zwei Tage später nachgeholt werden. Weil er wegen des Defekts unnötig in Vollnarkose war, klagte der Patient das Spital auf 12.000 Euro Schadenersatz. 

Das Landesgericht Salzburg wies die Klage jedoch ab, das Oberlandesgericht Linz bestätigte dies. Begründung: Die Klinik hielt alle Prüf- und Wartungspflichten ein. Das Gerät war zudem auch praktisch neu. Und ein Ersatzgerät muss nicht parat stehen, denn dafür gäbe es keinen medizinischen Standard. 

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