Romantik-Rodeo

Schweighöfer sucht trotz Impotenz "Vaterfreuden"

Kino
05.02.2014 14:21
Matthias Schweighöfer blickt in seinem neuen Film "Vaterfreuden" entgegen. Er spielt darin einen eingefleischten Junggesellen, der mit dem Familien-Lebensstil seiner besten Freunde nicht sonderlich viel anfangen kann - bis er selbst durch den schmerzhaften Biss eines Frettchens zeugungsunfähig wird. Ab Freitag in den heimischen Kinos.

Nachwuchs, sprich, die Aufzucht einer Rasselbande, ist für Single Felix (Matthias Schweighöfer, der erneut Regie führte!) kein Thema. Da findet er schon eher am lukrativen Samenspenden, der relaxt-unverbindlichen Art der Fortpflanzung, Gefallen.

Als sich jedoch das vorwitzige Frettchen seines bei ihm wohnenden Bruders in seine Kronjuwelen verbeißt, rücken Vaterfreuden definitiv in unerreichbare Ferne. Panisch fahndet Felix nach den restlichen fruchtbaren Ergüssen seiner Männlichkeit – und der "Empfängerin" seiner Säfte! Nur die ist leider schon vergeben.

Schräges Popcornkino mit derben Witzen
Sperma-Chaos pur plus ein patentiertes Erfolgsrezept! Schräges Popcornkino also, das absurde Situationskomik, derben Wortwitz und kecke Geschlechterscharmützel in routinierter Screwball-Manier zu einem wilden Romantik-Rodeo verknüpft, das jeden aus dem Sattel hebt. Zudem wurde die bayerische Hauptstadt München schon lange nicht mehr so schön ins Bild gerückt.

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