Nach dem tödlichen Unfall mit einem Biker (20) wurde der Todeslenker ausgeforscht. Er hatte mit seinem SUV den jungen Rettungssanitäter überfahren und tödlich verletzt, jedoch an einen Wildunfall geglaubt.
Seit zwei Jahren war Thomas S. (20) als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz in Wiener Neustadt immer dann da, wenn andere Hilfe brauchten – doch am Montag hat ihn ein tragischer Unfall aus dem Leben gerissen. Wie berichtet, war er mit seinem Motorrad auf der A 2 bei Leobersdorf im Bezirk Baden zu Sturz gekommen und anschließend von einem SUV überrollt und tödlich verletzt worden.
Wildunfall bei Polizei angezeigt
Dessen Lenker hielt jedoch nicht an – die Polizei suchte nach Zeugen. Tags darauf konnte ein Auto ausgeforscht werden, dessen Beschädigungen zu dem Unfall passten. Es gehört einem 38-Jährigen aus dem Bezirk Baden, der bei der Vernehmung angab, weder einen Motorradlenker noch ein verunfalltes Zweirad gesehen zu haben. Er habe stattdessen geglaubt, ein Wildtier angefahren zu haben und hat dies auch bei der Polizei gemeldet. Der SUV wurde sichergestellt, der Fahrer angezeigt.
„Verlieren engagierten Mitarbeiter und Freund“
Die Lücke, die Thomas S. hinterlässt, ist riesig. „Mit ihm verlieren wir einen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter und Freund. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden“, trauert man beim Roten Kreuz.
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