Wahlkampf St. Pölten

ÖVP will „Stadtteilgarantie“ für Kinderbetreuung

Niederösterreich
24.09.2025 18:00

Der Termin der St. Pöltner Gemeinderatswahl steht zwar noch nicht fest, das erste Thema des Wahlkampfs aber schon: Ist Kinderbetreuung in der Landeshauptstadt „hauptstadtwürdig“?

Die ÖVP startet, wie berichtet, mit einem neuen Obmann und Spitzenkandidaten in den St. Pöltner Gemeinderatswahlkampf. Und dieser drückt auch gleich aufs Tempo. Noch ehe der Termin für den Urnengang im Jänner oder Februar 2026 feststeht, prescht Florian Krumböck thematisch vor: „Kinder und ihre Familien müssen im Mittelpunkt stehen.“

Schlechtes Zeugnis für Landeshauptstadt
Konkret geht es um die Kinderbetreuung. Und da stellt Krumböck der Landeshauptstadt kein gutes Zeugnis aus. Er beruft sich auf Zahlen der Statistik Austria, denen zufolge nur 26,8 Prozent der Unter-Zweijährigen im Jahr 2024 einen Betreuungsplatz hatten. „Das ist der schlechteste Wert in ganz Niederösterreich“, poltert Krumböck. Nicht viel besser sieht es bei Betreuungsplätzen für drei- bis fünfjährige Kinder aus, die es Eltern ermöglichen, einen Ganztagsjob auszuüben: „16,6 Prozent sind der drittletzte Rang unter allen Bezirken des Landes.“

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Die SPÖ hat in St. Pölten das Wachstum der Stadt forciert, aber auf Familien vergessen. Seit Jahren fehlt ein Plan für die Jüngsten.

Florian Krumböck, ÖVP-Spitzenkandidat für die St. Pöltner Gemeinderatswhal

Betreuungsplätze zu Fuß erreichbar
Krumböck fordert einen raschen Ausbau dieser Angebote. Und zudem eine „Stadtteilgarantie“ für Kindergartenplätze: „Jedes Kind soll im eigenen Stadtteil einen Betreuungsplatz bekommen, damit die Eltern nicht mit dem Auto zweimal täglich quer durch die Stadt fahren müssen.“

Kindergartenoffensive zeigt Wirkung
Im Rathaus verweist man auf erste positive Auswirkungen der landesweiten Kindergartenoffensive. Seit Anfang September stehen in St. Pölten 27 Landeskindergärten sowie vier Tagesbetreuungseinrichtungen für Unter-Zweijährige bereit. Zudem gebe es auch zwei private Einrichtungen für die Kleinsten. Weitere zwei Kleinkindergruppen sollen in einem Jahr fertiggestellt sein.

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