Salzburgs Stadträtin Anna Schiester (Grüne/Bürgerliste) präsentiert Anfang Oktober ihr Konzept zur Raumplanung. Darin werden auch mögliche Grünflächen ausgelotet, auf denen künftig gebaut werden soll. Das Ziel der Stadt sind neue Siedlungen – inklusive sozialer Infrastruktur.
„Augen zu und durch“, sagt die grüne Stadträtin Anna Schiester, denn: Für Wohnungen werde in der Stadt Salzburg nachverdichten nicht reichen und neue Flächen müssten her. Eine, die sich für den Wohnbau gut eignen könnte, ist jene in Aigen. Dort befindet sich derzeit noch „Lehners Beerenstadl“, besser bekannt als „Erdbeerland“.
„Es geht um die letzten Bauland-Reserven in der Stadt“, so Schiester, die genau wie ihre Kollegen der Bürgerliste, eigentlich als Verfechterin von Grünflächen gilt. Das Areal in Aigen sei groß und verkehrsmäßig gut angebunden.
Die Stadt habe das Ziel, Siedlungen zu entwickeln – ohne selbst Grund zu kaufen. Gespräche mit Eigentümern wurden hier schon geführt, um zu sehen, wer Wohnbau mit einem geförderten Anteil von 70 bis 80 Prozent mit Partnern umsetzen möchte.
Pläne zur räumlichen Entwicklung stellt die grüne Stadträtin dann Anfang Oktober vor. Danach können Salzburger sechs Wochen lang eigene Stellungnahmen abgeben, die alle abgearbeitet werden. Bis zum Sommer 2026 soll feststehen, wo gebaut wird. „Begrünte Gebäude und auch Hochbeete am Dach wären wünschenswert“, so Schiester. Vielleicht wachsen dann dort ja auch Erdbeeren.
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