Sie meinten es als „Spaß“, schlussendlich führte das Posting aber zur Festnahme: Zwei Mädchen (14, 15) posteten eine Amokdrohung auf Social Media, am Sonntag konfrontierte die Polizei in Leibnitz in der Steiermark sie.
Das Posting mag schnell gemacht sein – die Konsequenzen sind aber weitreichend: Schon wieder verbreiteten Jugendliche eine Amokdrohung via Social Media, diesmal über die Plattform Snapchat. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde dies angezeigt. Die Ermittlungen führten rasch zu zwei Mädchen, 14 und 15 Jahre jung. Sie wurden Sonntagmittag von Beamten der Polizeiinspektion Leibnitz festgenommen.
Nur als „Spaß“ gemeint
Die beiden Jugendlichen zeigten sich bei den Vernehmungen geständig. Sie gaben an, sich lediglich einen „Spaß“ erlaubt und die Sache nicht ernst gemeint zu haben. Die Bildungsdirektion Steiermark wurde umgehend über den Vorfall informiert. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Bei Verbreitung von Amok- oder Bombendrohung droht Haft
„Währenddessen wird die Polizei nicht müde zu betonen, dass die Verbreitung von Amok- oder Bombendrohungen kein Kavaliersdelikt darstellt“, heißt es in einer Aussendung. Es drohen mehrjährige Haftstrafen, außerdem müssen womöglich die Kosten für den Polizeieinsatz übernommen werden.
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