So, 19. August 2018

Leitung defekt

20.01.2014 16:50

Pensionistin soll 10.000 Euro für Wasser bezahlen

Das Wasser lief und lief, und die Kosten stiegen und stiegen - als Renate Eberhardt aus Klosterneuburg in Niederösterreich einen Blick auf ihre Wasserrechnung warf, wäre sie beinahe umgekippt. Wegen einer defekten Leitung versickerten mehr als 6.000 Kubikmeter Wasser im Erdreich. Kostenpunkt: 10.096 Euro. Jetzt bahnt sich eine Lösung an.

6.000 Kubikmeter sind eine Menge Wasser. 140 Schwimmbecken könnte man damit bis oben hin auffüllen. Oder anders formuliert: Otto Normal(wasser)verbraucher könnte mit dieser Menge 37 Jahre lang kochen, waschen, usw. Doch diese Liter sind versickert, im Erdreich, monatelang. Wegen einer defekten Leitung. Bis im Sommer die Rechnung ins Haus flatterte.

Pensionistin: "Ansuchen auf Nachsicht wurde abgelehnt"
"Ich habe sofort dagegen berufen, aber auch das Ansuchen auf Nachsicht wurde abgelehnt", erklärt die 61-jährige Pensionistin. Die Stadt Klosterneuburg forderte die volle Summe - und auch die Haushaltsversicherung war keine große Hilfe: Die Bezahlung war auf 1.500 Euro limitiert.

Bürgermeister: "Streben eine gemeinsame Lösung an"
Eberhardt kämpfte schließlich gegen die Rechnung an - und hat jetzt vielleicht Glück: "Wir streben natürlich eine gemeinsame Lösung an", verspricht Vizebürgermeister Richard Raz. Eine Möglichkeit wäre, dass der Pensionistin lediglich der Selbstkostenpreis verrechnet wird. Eberhardt: "Das wären in meinem Fall dann rund 980 Euro. Damit könnte ich leben."

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