Neue Schutzprojekte

Flut verursachte 2024 eine Milliarde Euro Schaden

Niederösterreich
31.08.2025 06:00

Die Erinnerungen sind noch wach: Ab dem 13. September 2024 fielen extreme Regenmengen im ganzen Land. Es waren fünf Tote zu beklagen, auch die Sachschäden waren enorm ...

Eine Zahl spricht Bände: 1,07 Milliarden Euro Schaden an Häusern, Betrieben, Straßen und kommunalen Gebäuden. Mit 356 Millionen Euro mussten Bezirk und Stadt St. Pölten den höchsten Schadenswert verzeichnen.

Es folgten die Bezirke Tulln (222 Millionen Euro) und Melk (40 Millionen). Aber auch in vielen anderen Regionen richteten die 500 Liter Regen pro Quadratmeter in fünf Tagen – so viel Wasser fällt sonst in acht Monaten – Verwüstungen an.

Landesvize und Feuerwehr-Landesrat Stephan Pernkopf, damals an vorderster Stelle aktiv: „Viele Hochwasserschutz-Anlagen und der Ausbau der Prognosen haben im vergangenen Jahr wesentlich höhere Schäden und viel weiteres Leid verhindert.“

Dank an die Feuerwehrleute
Durch punktgenaue Prognosen sei es beispielsweise gelungen, den Stausee Ottenstein abzusenken und Überflutungen im Kamptal zu verhindern. Die massiven Investitionen in den Hochwasserschutz hätten Wirkung gezeigt.

„Auch unsere Einsatzkräfte haben extrem professionell gearbeitet und gezeigt: Der Zusammenhalt in Niederösterreich ist größer als jede Naturkatastrophe. Echte Helden tragen Feuerwehruniform“, erklärt Pernkopf weiter.

Regenwasserpläne und Schutzbauten
Um gegen künftige Katastrophen besser gewappnet zu sein, sind derzeit aktuell dreißig Hochwasserschutzprojekte im Bau. „Wir rüsten unsere Heimat vor zukünftigen Katastrophen! Niederösterreichweit arbeiten aktuell vierzig Gemeinden an Regenwasserplänen, weitere zwanzig sind in Vorbereitung. Wir investieren auch in die Ausrüstung unserer Feuerwehren“, so Pernkopf abschließend.

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