Mo, 17. Dezember 2018

Prozess in Cleveland

02.01.2014 10:56

Ariel Castros Nachbar gestand Sexualmorde

Die Ermittlungen im Fall des "Mädchenfängers" Ariel Castro haben nicht nur das grausame Doppelleben des 53-jährigen Mannes aufgedeckt, sondern auch einen weiteren brutalen Triebtäter in unmittelbarer Nachbarschaft des Kidnappers und Vergewaltigers entlarvt. Der 49-jährige Elias Acevedo (Bild) wurde vor Kurzem vor Gericht zu 445 Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte entging der Todesstrafe, weil er sich in 297 Anklagepunkten geständig gezeigt hatte.

Unter den Anklagepunkten fanden sich zwei Morde, mehrere Entführungen und Vergewaltigungen von Kindern. Bei den Mordopfern handelt es sich um eine damals 30-jährige Nachbarin Acevedos und eine im fünften Monat schwangere 18-Jährige, die der Triebtäter vergewaltigte und anschließend ermordete. Die Taten Acevedos reichen zum Teil mehr als 25 Jahre zurück.

"Ich wünschte, ich könnte das ungeschehen machen"
"Ich bin kein Monster!", betonte der 49-Jährige vor Gericht und meinte, er wünschte, er könnte "alles, was passiert ist, ungeschehen machen". Während der Aussagen seiner Opfer brach Acevedo immer wieder in Tränen aus.

Lebenslange Haft plus 1.000 Jahre für Castro
Acevedos Nachbar Castro war am 1. August 2013 zu lebenslanger Haft plus tausend Jahre verurteilt worden, weil er drei junge Frauen entführt und sie rund zehn Jahre lang in seinem Haus eingesperrt, misshandelt und vergewaltigt hatte.

Am 3. September wurde der 53-jährige ehemalige Busfahrer erhängt in seiner Zelle aufgefunden. Die Gefängnisbehörden gingen zunächst von einem Selbstmord aus. Später kam jedoch auch die These auf, er könnte sich unbeabsichtigt bei einer Sexualpraxis stranguliert haben.

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