19.12.2013 10:55 |

Attentäter gestoppt

Irakischer Polizist opfert sein Leben für Pilger

Ein irakischer Polizist hat am Mittwoch sein Leben geopfert, um andere zu retten: Der 34-jährige Familienvater warf sich auf einen Selbstmordattentäter, der mit Sprengstoff möglichst viele Pilger in der Nähe von Bagdad in den Tod reißen wollte.
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Fünf Tote und zehn Verletzte waren nach dem Anschlag in Khales, nordöstlich von Bagdad, zu beklagen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Doch die Zahl wäre vermutlich noch wesentlich höher ausgefallen, hätte nicht Polizist Ayyub Khalaf sein Leben geopfert.

Er habe seine Arme um den Attentäter geschlungen, so die AFP, mit seinem Körper habe er einen Teil der Detonation abgefangen. "Ayyub wurde zum Märtyrer bei der Verteidigung von Pilgern", erzählte sein Freund Saad Naim. "Sein Name wird ein ewiges Symbol sein, denn er hat die Leben von Dutzenden Unschuldigen gerettet." Khalaf hinterlässt eine Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und neun Jahren.

Der Anschlag war einer von vielen in den letzten Tagen. Die Attentäter haben schiitische Pilger im Visier, die aufgrund des Gedenkfests al-Arba'un zwischen Karbala und Bagdad unterwegs sind.

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