Die Absichten von Thomas Kluge waren gut: Er wollte die dänischen Royals auf dem neuen Porträt nicht nur von ihrer offiziellen, sondern vor allem auch von ihrer privaten Seite zeigen. Doch seine Intention ist offensichtlich völlig nach hinten losgegangen. Denn statt Anerkennung für seine vierjährige Arbeit am Gemälde, erntet das Werk im Internet nur jede Menge Spott und Häme.
"Sieht aus wie ein Plakat zu einem Horrorfilm", ist unter anderem in einem Kommentar auf Facebook zu lesen. "Der Künstler scheint kein Fan der Königsfamilie zu sein", fügt ein anderer User hinzu und ein weiterer ergänzt: "Nicht sehr schmeichelhaft für die bezaubernden Royals." Die Meinung des Volkes ist also eindeutig - verwundert bei dem Werk von Thomas Kluge aber auch nicht wirklich.
Der Künstler hat auf dem Gemälde nämlich nicht die amtierende Herrscherin, Königin Margarethe, sondern den zweiten Thronfolger und Kronprinzen in spe, Prinz Christian, in den Mittelpunkt gestellt. Er steht zwischen seinen Großeltern und neben Prinz Henrik im Zentrum des Gemäldes und schaut, aufgrund des seltsam anmutenden Lichteinfalls, irgendwie zum Fürchten aus. Auch die übrigen dänischen Royals wirken befremdlich, insbesondere die sonst so fröhlichen Kinder wie Isabella mit ihrer Puppe und den hellen Geisteraugen links unten.
Aktuell wird Thomas Kluges Gemälde im Amalienborg-Museum in Kopenhagen ausgestellt, danach wird es einen Platz in den Privatgemächern des Königspaares im Fredensborg Palast finden.










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