Das Publikum war ebenso begeistert wie die Londoner Presse. "Sie ist immer noch die Dancing Queen", jubelte selbst die konservative "Times". Die heute 47-Jährige sei eine der glanzvollsten Gestalten der Popwelt. Allerdings habe sich vieles verändert seit ihrem ersten Live-Auftritt in Großbritannien im Juni 1983: "Sie hat mehr als 200 Millionen Alben verkauft, hat die Popkultur für immer verändert, nebenbei Schwerstarbeit bei der Enthaarung ihrer Augenbrauen geleistet, und hat die wirklich erstaunliche Zahl von 58 Singles in den britischen Top Ten platziert."
Stundenlang für Tickets campiert
Hunderte Fans hatten bei empfindlicher Kälte schon die vorhergehende Nacht vor dem "Koko" ausgeharrt, um die Mini-Vorstellung von ganzen fünf Madonna-Songs samt Tanznummern zu erleben. Abgesehen davon erfreute sie ihr Publikum einmal mehr durch ihre deftig-amerikanische Ausdrucksweise. Es sei einfach "fucking great" nach 22 Jahren am selben Ort aufzutreten, rief Madonna aus.
Nichts erinnerte bei ihren schnellen und gewagten Tanzeinlagen daran, dass sie erst vor drei Monaten einen Reitunfall hatte. Allerdings bekannte die Poprock-Queen, dass sie nicht recht zufrieden mit sich sei: "Ich fühle mich, als wäre ich nicht völlig in Form. Ich mag es nicht, von Pferden zu fallen."









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