Das EU-Budget für 2013 sah ohne Nachtragsetats 132,8 Milliarden Euro an Ausgaben vor. Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hatte vergangene Woche eine rasche Bewilligung der EU-Budgetaufstockung für das laufende Jahr gefordert. Die EU-Kommission sei ansonsten im November zahlungsunfähig und könne offene Rechnungen nicht mehr begleichen, warnte er.
Die EU-Staaten hatten bereits im Mai eine erste Tranche in Höhe von 7,3 Milliarden Euro zur Aufstockung des EU-Budgets für 2013 beschlossen. Schon damals hatte die EU-Kommission weitere 3,9 Milliarden verlangt. Diese Mittel wurden zwar grundsätzlich von den EU-Botschaftern bewilligt, aber wegen einer Blockade Großbritanniens noch nicht vom EU-Ministerrat beschlossen.
Die zusätzlich erforderlichen 2,7 Milliarden Euro begründete die EU-Behörde durch geringe Zoll- und Mehrwertsteuereinnahmen im laufenden Jahr.











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