Laut der ungarischen Zeitung "Blikk" hätten die 17-jährige Tochter Ingrid und ihr 14 Jahre alter Bruder Philip die Mutter "kühl" empfangen. "Blikk" beruft sich auf Berichte paraguayischer Medien, die von einem "abweisenden, ängstlichen Verhalten" der Kinder der Mutter gegenüber schrieben.
Die Mutter, eine inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrte Ungarin, hatte mehrfach erklärt, die Entscheidung ihrer Kinder zu respektieren, falls diese nicht zu ihr zurückkehren wollen. Györgyi P. dankte der bei dem Treffen anwesenden Lebensgefährtin ihres verstorbenen Ex-Mannes, die für die Kinder sorgt.
Die Kinder waren vom damals 51-jährigen Vater im November 2004 nach der Scheidung und einem Sorgerechtsstreit nach Südamerika gebracht worden. Die polizeiliche Fahndung, die sich auf Europa konzentrierte, verlief erfolglos. Auch die Mutter hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt - die Geschwister blieben dennoch spurlos verschwunden. Erst als der 60-jährige Vater in Paraguay tödlich mit seinem Motorrad verunglückte, wurde der Fall geklärt.












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