Die Urlaubsfotos sind noch nicht einmal eingeklebt, im Gang stehen noch die Sandalen und der Wintermantel hängt im hintersten Eck vom Kleiderschrank: Die meisten Österreicher befinden sich nach wie vor im Spätsommer-Modus und wurden jetzt von der winterlichen Witterung im wahrsten Wortsinne eiskalt erwischt.
Während die einen sofort Wärme-Maßnahmen ergreifen und sich mit Hauben, Handschuhen und Schal eindecken - das Geschäft mit Winteraccessoires boomt laut Einzelhandel - trotzen andere der Kälte. So erklären vermeintlich Hartgesottene: "Daunenjacke oder Mütze tragen wir frühestens ab November."
"Viren ist es egal, ob Oktober oder Jänner ist"
Eine Unvernunft, die sich bereits bemerkbar macht. Die Grippewelle ist im Anrollen, in den Öffis wird geschnupft, was das Zeug hält und so mancher hütet schon das Bett. Denn: "Viren ist es egal, ob Oktober oder Jänner ist. Kälte schwächt das Immunsystem. Wer sich jetzt nicht mit Kopfbedeckung und festem Schuhwerk warm hält, läuft Gefahr, sich zu erkälten", warnt der Wiener HNO-Arzt Christian Quint.
Und laut Meteorologen sind mildere Temperaturen - zumindest in Ostösterreich - erst einmal nicht in Sicht. Mit Haube und Jacke lohnt sich auch bei Kälte ein Herbstausflug.












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