Ende November startet der Verkauf seines Soloalbums mit 14 neuen Songs. Davon will der Sänger nach eigenen Angaben eine Million Exemplare verkaufen und nach Angaben seines Konzertveranstalters "sofort auf Platz 1" stürmen. Im Februar 2006 folgt dann eine sechswöchige Tournee mit 28 Stationen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. In den Soul-Liedern geht es Naidoo vor allem um Gesellschaftskritik. Mit neuen Stücken wie "Abgrund" oder "Seelenheil" will der 33-Jährige vor allem auf die Perspektivlosigkeit von Jugendlichen in der Demokratie aufmerksam machen, die durch die aktuellen politischen Auseinandersetzungen in Berlin noch verstärkt würden.
"Glaube wegen Bush nicht mehr an Demokratie"
"Ich bin kein Verfassungsfeind. Aber ich glaube nicht mehr an die Demokratie, wenn jemand wie George W. Bush durch sie an die Macht kommt", sagte Naidoo weiter. Der Sänger provoziert gerne und hat sich dabei in der Vergangenheit immer wieder in Widersprüche verwickelt. Mit seiner kraftvollen Musik und seinem individuellen Stil wolle er aber vielmehr an den kleinsten gemeinsamen Nenner der Menschen in Deutschland, die Heimat, appellieren. Denn ohne ein Heimatgefühl könne ein moderner Mensch nicht zu einer inneren Balance finden. Am 25. September hatte Xavier Naidoo das vorerst letzte Konzert mit seinen Bandkollegen von den "Söhnen Mannheims" gegeben. Frühestens im Herbst 2006 will die Gruppe wieder gemeinsam auf der Bühne stehen.








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