Am Tau des Polizeihubschraubers endete am Donnerstag der Ausflug ins freie Gelände am Gletscher im Tiroler Sölden für ein deutsches Pärchen. Zunächst hatte sich die Frau (34) in felsigem Gelände verirrt. Als der Begleiter (30) ihr zu Hilfe kommen wollte, kam auch er nicht mehr weiter.
Zur alpinen Notlage der deutschen Snowboarder war es am Nachmittag, gegen 15.30 Uhr, am Rettenbachferner gekommen. Die 34-Jährige war auf der schwarz markierten Piste Nummer 31 unterwegs und fuhr dann in den freien Skiraum ein. „Sie geriet dabei in felsdurchsetztes Gelände und verlor letztlich die Orientierung“, heißt es vonseiten der Polizei.
Retter in der Not kam selbst nicht weiter
Ihr 30-jähriger Begleiter wurde auf die Notsituation aufmerksam – er wollte seiner Freundin helfen und fuhr ebenfalls in den gefährlichen Bereich ein. Schlussendlich kamen beide Snowboarder auf einer Höhe von rund 2880 Metern nicht mehr weiter.
Aufgrund der exponierten Lage im steilen und felsigen Gelände setzten die beiden schließlich einen Notruf ab.
Die Polizei
Sie wussten keinen anderen Ausweg. „Aufgrund der exponierten Lage im steilen und felsigen Gelände setzten die beiden schließlich einen Notruf ab“, so die Ermittler. Das Duo wurde letztendlich von der Crew des Polizeihubschraubers mittels Tau geborgen. Beide blieben unverletzt.
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