Politik greift durch

Neues Modell für den steirischen Tierschutz

Tierecke
03.09.2013 09:34
Ab 2014 wird der Tierschutz in der Steiermark finanziell auf neue Beine gestellt! Da sind herrenlose Hunde und Katzen in jedem Heim dann gleich viel wert, aber auch beim Bewusstsein gewissenloser Tierhalter wird angesetzt.

Rechenbeispiel: Das Landestierheim in Graz kassiert für 35 Hunde, 69 Katzen und 66 Kleintiere 153.600 Euro. Zum Vergleich: Das Heim Franziskus im Rosental bekommt für fast gleich viel, nämlich 30 Hunde und 130 Katzen, 106.250 Euro. Dieses Ungleichgewicht treibt heuer manche Tierheimbetreiber fast in den Ruin.

"40 Tage noch, dann muss ich Insolvenz anmelden", sagt Sonja Kraber vom Adamheim in Straß, die derzeit mehr als 80 Tiere betreut. Für heuer ließe das Budget keine Sonderförderungen mehr zu, heißt es dazu aus dem Büro des Tierschutz-Landesrates Gerhard Kurzmann. Wo aber 2014 fürs tierische Budget (1,6 Millionen) nachvollziehbare Förderkriterien versprochen werden. Kurzmann: "Experten arbeiten daran!"

Er wird aber auch bei den Tierbesitzern ansetzen: Es soll höhere Strafen für das Aussetzen von Tieren geben. Und er fordert tierärztliche Grundstandards in Heimen.

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