Schmerzhaft endete im Vorjahr in Kitzbühel offenbar eine Auseinandersetzung um einen Platzplatz für einen jungen Tiroler. Als er sich einem Autofahrer für seinen Freund in den Weg stellte, soll ihm dieser über den Fuß gefahren sein. Nun kam es in Innsbruck zum Prozess.
Der Streit um eine Parklücke ist im Dezember in einer Kurzparkzone in der Gamsstadt komplett eskaliert. Ein junger Mann wollte den Stellplatz für seinen Freund „reservieren“, der wenig später mit dem Auto anrollen sollte.
Ich habe ihn nicht verletzt.
Der Angeklagte beim Prozess
Dies „schmeckte“ einem Tiroler (53) gar nicht. Nach einem Wortgefecht soll der Angeklagte ihm mit seinem Wagen über die große Zehe gefahren sein. „Ich habe ihn nicht verletzt“, stellte der 53-Jährige die Einparkaktion mit der Verletzungsfolge aber vehement in Abrede.
Mit Diversion davongekommen
Schließlich brachte der Staatsanwalt die Möglichkeit einer Diversion ins Spiel. Die beiden Akteure willigten ein. „Ich will eigentlich nur eine Entschuldigung“, meinte der junge Mann. Diese bekam er schließlich auch mit einem Handschlag samt Schulterklopfer. Der Angeklagte musste daraufhin lediglich die Verfahrenskosten von 150 Euro zahlen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.