28.07.2013 11:12 |

All-Casting beginnt

Projekt "Mars One": Auch Österreicher wollen mitfliegen

Winken, in das Spaceshuttle einsteigen und nie mehr wiederkehren - das ist ganz offensichtlich auch der Wunsch dreier Österreicher. Sie haben sich für das niederländische TV-Megaprojekt "Mars One" beworben. Das (angebliche) Ziel der gewaltigen Show: Ein Team reist zum Mars zwecks Kolonialisierung - ohne Rückflugticket.

Zwischen 20 Grad am Tag und minus 85 Grad in der Nacht, immer wieder Sandstürme mit bis zu 200 km/h und heftige Gewitter. Kurzum: Die neue Heimat ist nicht ganz so gemütlich wie die Erde.

Castingshow fürs All
Viele werden es nicht glauben wollen, aber das Projekt "Mars One" gibt es tatsächlich (siehe auch Story in der Infobox). Geplant ist eine Art Castingshow, in der sich Teilnehmer aus der ganzen Welt vorstellen dürfen. Dann geht es in ein Trainingslager (mit TV-Übertragungen wie bei "Big Brother") und anschließend - so die Macher - startet der Hightech-Flug zum Mars, wo für die Ex-Erdlinge das Leben in einer Siedlung beginnt.

Sechs Milliarden Euro an Werbeeinnahmen sind für die Show bis 2023 nötig, 70.000 Personen haben sich bereits beworben. Und tatsächlich: Auch drei Österreicher wollen ihrem Heimatplaneten für alle Zeiten den Rücken kehren. Auf der Website der Mission stellen sie sich der ganzen Welt vor. Mit dabei ist etwa Wolfgang (Bild 2), der den Pilotenschein hat und immer Austronaut sein wollte.

Wolfgang ist der Älteste aus "Austria", was ihn aber nicht weiter stört: "Mein Alter würde gut passen, wenn man bedenkt, dass John Glenn bei seinem zweiten Raumflug 77 Jahre alt war."

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