Detektoren überwachen in Weißbach bei Lofer zwei gefährliche Lawinenhänge und schicken Warnung direkt auf neue Ampelanlage im Tal, die dann auf Rot schaltet.
Das Lawinen-Radar hoch über Weißbach mit Ampel an der Bundesstraße ist eine Premiere auf Salzburgs Straßen. Ein Jahr lang war Testphase ohne Ampelübertragen. Jetzt geht die Anlage in den Vollbetrieb.
Am Dienstag wurde die Überwachung auf den Berg geflogen. Hinter dem System steckt komplizierte Technik: Die Detektoren erkennen Rutschungen bei der Lahnerhorn- und der Wiesergalerie und senden Infos über Lage und Ausmaß in kürzester Zeit zur Ampel ins Tal, die dann von Grün auf Rot schaltet. Sollte der Schnee die Straße nicht erreichen, springt das Signal um.
Ab Warnstufe 3 in Betrieb
Ab Lawinenwarnstufe 3 wird die Anlage scharf gestellt, wie Martin Harter von der Landesbaudirektion informiert. Und Landesgeologe Gerald Valentin ergänzt: „Wir wollen so die Sperrzeiten der Bundesstraße massiv reduzieren. Tagelange Sperren wird es nicht mehr geben.“
Eine weitere Anlage ist oberhalb von Tweng gerade im Testbetrieb. Eine Ampel gibt es in dem Bereich noch nicht.
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