Der Gemeinderatswahlkampf nimmt Fahrt auf: Die SPÖ will mehr Geld für Gemeinden, die Grünen wollen den Ortschefs „auf Finger schauen“.
Bisher stellt die SPÖ in 104 Gemeinden den Bürgermeister. Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander gab nun gemeinsam mit Gemeindevertreterverband-Chef Andreas Kollross die Richtung für die Gemeinderatswahlen am 26. Jänner vor: „Wir wollen künftig noch mehr Bürgermeister stellen.“
„Es lebe der Ort“
Punkten will man dabei mit dem Programm „Es lebe der Ort“. Neben der Neuverteilung der Transferzahlungen und dem „konsequenten Kampf gegen die Teuerung“ sucht man auch noch Kandidaten. Zwander: „2022 trat die SPÖ landesweit in nur 22 Gemeinden nicht an. Wir peilen im Jänner eine ähnliche Marke an.“ Kollross, der auch Bürgermeister von Trumau ist, gibt auch gleich der Bundes- und Landespolitik eine Forderung mit: „Im Zuge der aktuellen Verhandlungen dürfen Städte und Gemeinden nicht vergessen werden!“
„Es liegt in unserer Natur“
„Weil es in unserer Natur legt“ – unter diesem Motto sind die Grünen offiziell in den Gemeinderatswahlkampf gestartet. Die Öko-Partei plant Kandidaturen in 120 Gemeinden. In 17 Kommunen stellen die Grünen bereits Vizebürgermeisterinnen oder Vizebürgermeister. „Diesen Stand wollen wir festigen und sogar ausbauen“, gibt Helga Krimer, Landeschefin der Grünen vor. Das „grünen“ Hauptanliegen: den Ortschefs auf die Finger schauen!
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