Einer 22-Jährigen wurden von ihrem Exfreund (25) in Ebelsberg (OÖ) fünf Messerstiche zugefügt. Sie konnte damals noch in ein Haus flüchten und überlebte den brutalen Angriff – der Verdächtige sitzt in U-Haft. Nun soll ein weiteres Gutachten klären, ob die Verletzungen lebensgefährlich waren.
Im August endete eine „Aussprache“ zwischen einem 25-jährigen Serben und seiner Freundin (22) in einer blutigen Attacke. Fünfmal soll der Mann – er war extra aus seinem Heimatland nach Linz gekommen – mit einem Küchenmesser auf die Frau eingestochen haben. Der schwer verletzten Serbin gelang es noch, mit ihrem Auto zu flüchten. Später schleppte sie sich in ein Linzer Stiegenhaus, wo Bewohner Erste Hilfe leisteten.
Exfreund wollte sich umbringen
Der mutmaßliche Täter fügte sich anschließend in selbstmörderischer Absicht, wie er später zu Protokoll gab, selbst Verletzungen mit dem Messer zu, bevor er von der Schnellen Interventionsgruppe festgenommen wurde. Sowohl Opfer als auch der mutmaßliche Täter wurden sofort in Krankenhäuser eingeliefert und notoperiert. Einige Tage später wurde der Serbe dann in Untersuchungshaft genommen, wo er sich noch immer befindet.
Es wurde jetzt noch ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das soll klären, ob die Verletzungen potenziell lebensgefährlich waren.
Ulrike Breiteneder, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz
Prozess erst, wenn Gutachten fertig
Einen Prozess wird es allerdings in naher Zukunft noch nicht geben. Der Grund: „Es wurde noch ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses soll klären, ob die Verletzungen, die die Frau erlitten hat, potenziell lebensgefährlich für sie waren und ob Folgeschäden zu erwarten sind“, sagt Ulrike Breiteneder, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz zur „Krone“.
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