Wilde Szenen spielten sich Sonntagfrüh in Pottendorf im Bezirk Baden (NÖ) ab: Ein bisher noch unbekannter Lenker prallte in die Eingangstür eines Lebensmittelmarktes, nachdem er eine E-Ladestation gerammt hatte. Später meldete sich der vermeintliche Lenker. Ein Augenzeuge winkte aber ab: „Der Fahrer war viel jünger!“
Notruf bei der Polizei gegen 3.30 Uhr: In Pottendorf sei ein Lenker frontal gegen die Eingangstür der Leergutrückgabe eines Lebensmittelmarktes geprallt. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie den geschrotteten Hyundai i30 vor, vom Lenker fehlte allerdings jede Spur.
E-Ladestation gerammt
Ein Augenzeuge berichtete, dass ein junger Mann mit hoher Geschwindigkeit von der B60 auf den Parkplatz des Supermarktes gefahren sei. Zunächst habe er eine E-Ladestation gerammt, bevor der Wagen schließlich frontal gegen die Glastür der Flaschenrückgabe krachte. Sofort soll der Lenker aus dem Auto gestiegen sein und zu Fuß die Flucht ergriffen haben.
Meldete sich „falscher Fahrer“?
Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme der Einsatzkräfte kam ein Mann zur Unfallstelle, der sich als der Unfallfahrer ausgab. Ein Zeuge widersprach jedoch dieser Aussage: „Der wahre Lenker war viel jünger“, meinte der Zeuge. Die Ermittlungen der Polizei dauerten noch die ganze Nacht an.
Die Feuerwehr Pottendorf barg den Hyundai mit dem Kran und beseitigte die ausgelaufenen Betriebsmittel.
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