Mit einem Finanzstrafverfahren sehen sich ein Iraker (43) und dessen Cousin konfrontiert. Den beiden Männern wird vorgeworfen, über 150 Stangen Zigaretten von der Schweiz nach Österreich geschmuggelt zu haben. Aufgeflogen ist der Fall in der Tiroler Landeshauptstadt.
Ins Netz der Polizei geriet der 43-Jährige am Abend des 22. September. Der Mann war mit einem Firmen-Pkw am Mitterweg in Innsbruck unterwegs. „Durch Polizeibeamte der GPI Innsbruck Flughafen wurde er einer Verkehrskontrolle unterzogen“, heißt es von den Ermittlern.
Neben den benötigten Werkzeugen stachen den Beamten zwei große Reisekoffer ins Auge.
Jedes Mal, wenn sich die Polizisten der Hecktüre näherten, fing der Mann an zu schreien.
Ein Sprecher der Polizei
Medizinischen Vorfall vorgetäuscht
Als der Iraker dazu befragt wurde, täuschte er einen medizinischen Notfall vor und klagte unter anderem über Bauchschmerzen. Deshalb wurde auch die Rettung alarmiert. „Jedes Mal, wenn sich die Polizisten der Hecktüre näherten, fing der Mann an zu schreien.“
Illegale Ware aus der Schweiz
Nach der Erstversorgung durch die Rettung nahmen die Beamten die Koffer schließlich näher unter die Lupe. Diese waren prall gefüllt mit Zigarettenstangen. Der Mann behauptete, dass er die Koffer bei einem Autobahnparkplatz im Oberland gefunden habe. Dieser Erzählung glaubten die Ermittler jedoch nicht. Sie vermuteten, dass die Zigaretten aus der Schweiz stammten.
Hausdurchsuchungen durchgeführt
Zusammen mit Beamten des Zolls folgten zwei Hausdurchsuchungen. Neben dem 43-Jährigen wurde auch dessen Cousin einvernommen. Schlussendlich wurden 152 Stangen Zigaretten beschlagnahmt und vernichtet. Ein Finanzstrafverfahren wurde eingeleitet.
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