Innsbruck muss nach der 2:3-Pleite am Freitag in Graz weiter auf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison warten. Die Haie scheiterten dabei auch an ihrer Powerplay-Schwäche. Der HCI konnte aus fünf Überzahl-Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Am Sonntag will man es daheim gegen Linz besser machen.
Die Haie verloren mit 2:3 in Graz auch das dritte Auswärtsspiel in dieser Saison, ganz mit leeren Händen traten die Innsbrucker Eishockey-Cracks am Freitag die Heimreise aber nicht an. „Wir haben ganz gut mitgehalten. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Steirer in dieser Saison um den Titel mitmischen“, stellte Ko-Trainer Florian Pedevilla klar.
Möglichkeiten hätte es gegeben
Der HCI hatte sogar Möglichkeiten, mehr als nur Moral aus Graz mitzunehmen. Nach einem Doppelschlag von Stefan Klassek und Corey Mackin ging man mit einer 2:0-Führung in die erste Drittelpause. „Wir hatten danach noch ein Powerplay. Mit einem 3:0 hätte es am Ende wohl anders ausgesehen“, seufzte Pedevilla.
„In engen Partien machen die Special Teams den Unterschied aus.
Haie-Ko-Trainer Florian Pedevilla
Überzahlspiel war Schwachstelle
Das Überzahlspiel war an diesem Freitagabend generell die HCI-Schwachstelle. Kapitän Jan Lattner und Co. brachten in fünf Powerplay-Möglichkeiten nichts Zählbares auf die Anzeigetafel. Auch in den Schlussminuten als Cheftrainer Jordan Smotherman zusätzlich noch Goalie Evan Buitenhus vom Eis nahm. „In engen Partien machen die Special Teams den Unterschied aus“, erklärte Pedevilla.
Gegen Linz soll Aha-Effekt her
Das Graz-Spiel war freilich kein Einzelfall. Innsbruck erzielte in 28 Überzahl-Möglichkeiten nur zwei Treffer. Mit einer Erfolgsquote von 7,1 Prozent haben die Haie das schwächste Powerplay in der Liga. „Wir erarbeiten uns Chancen, bisher hat aber oft das Glück gefehlt. In Graz haben wir im Finish zweimal die Latte getroffen“, hofft Pedevilla am Sonntag gegen Linz (17.30) auf den berühmten Aha-Effekt, um damit auch den vierten Heimsieg zu fixieren.
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