Das Europaballett St. Pölten wurde von der großen Flut schwer getroffen – das Training vor der Herbstgala gestaltet sich schwierig, die Vorstellungen finden aber wie geplant statt.
Dem Europaballett in St. Pölten steht das Wasser bis zum Hals: „Die momentane Trainings- und Probensituation im Kulturhaus Wagram ist unerträglich“, erklärt Michael Fichtenbaum. Der künstlerische Leiter kämpft auch Wochen nach der Hochwasser-Katastrophe mit den Folgen. Denn die Flut hat die Probensäle zerstört.
„Die Qualität wird sinken, die mentale Belastung aller ist enorm“, ist der Ballettdirektor verzweifelt. Bis zur Renovierung im Frühjahr heißt es ausharren. „Ich habe schon zweimal erlebt, dass wir Unmengen von Grundwasser in den Holzböden der Säle hatten, das dauerte immer mehr als zehn Monate. Vom Schimmelbefall will ich gar nicht reden“, so Fichtenbaum.
Bisher wurden täglich drei Trainingssäle mit Stangen, Spiegeln, Tonanlage und Schwingböden von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends durchgehend genutzt. Derzeit wird neben den Stühlen im Festsaal auf hartem Boden und zeitgleich auf der Bühne hinter dem Vorhang geprobt.
Geplante Vorstellungen finden statt
Doch das Europaballett lässt sich nicht unterkriegen: Alle Vorstellungen werden wie geplant stattfinden. Los geht es am 18. und 19. Oktober mit der Herbstgala. Neben den tänzerischen Neuzugängen treffen in „Ticket to Paradise“ (Choreografie Artur Kolmakov) auch Klassik und Rock aufeinander.
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