Vor mehr als 30 Jahren errichtete der Künstler den Brunnen im Herzen von Zwettl und löste dagegen 1300 Unterschriften aus.
Oft waren es besondere Menschen, die mit ihrem Zugang oder Talent außergewöhnliches schufen und bis heute ganze Städte nachhaltig beeinflussen. So wurde der namhafte Künstler Friedensreich Hundertwasser mit dem Kauf einer alten Mühle am Kamp in den 1970er-Jahren zum Wahl-Waldviertler. Als er von Verantwortlichen der Braustadt Zwettl gebeten wurde, im Zentrum einen Brunnen zu errichten, willigte er ein.
1992 folgt der Gemeinderatsbeschluss. Bei der Präsentation des Entwurfs gingen dann aber die Wogen hoch – große Zustimmung traf auch extreme und vehemente Ablehnung.
Heute ein Wahrzeichen von Zwettl
Letztlich – und das war damals in dieser Höhe in der Region rekordverdächtig – unterschrieben ganze 1300 Personen gegen den Bau, etwa zehn Prozent der Einwohner. Meister Hundertwasser setzte den Bau des heutigen Wahrzeichens trotzdem um, das 30-Jahre-Jubiläum wurde nun mit einem Frühschoppen gefeiert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.