Thomas Schäfer-Elmayer, dieser Name und jener seiner Tanzschule stehen in Österreich für Ballkultur, Manieren und gutes Benehmen. Auch das war einer der Gründe, warum ihm eine Ehrung in Deutsch-Wagram zuteil wurde. Er verriet der „Krone“, wo die Jugend von heute hinsteuert und was seine größte Sorge ist.
Ehrung, wem Ehrung gebührt, hieß es zuletzt im kultig-schrillen Marchfelderhof, als Benimmdich-Papst Thomas Schäfer-Elmayer mit dem „Goldenen Johann Strauss“ ausgezeichnet wurde. „Eine wunderschöne Ehrung, die für mich einen hohen Stellenwert hat“, so der Professor zur „Krone“, „Weil auch schon Stars wie Riccardo Muti, Otto Schenk und Renate Holm diese Trophäe hier entgegengenommen haben.“
Es fehlt an „Know How“
Frage an ihn, der mit der Tanzschule Elmayer nicht nur Ballkultur, sondern auch Etiketten-Lehre unters Volk bringt, wie es denn nun um das Benehmen der Jugend steht? „Ich sage es einmal so, ich finde, dass das Know How immer mehr verloren geht. Zeitgleich steigt aber immer mehr das Interesse daran“, sagt der 78-jährige Manieren-Profi.
Interesse ist groß
„Wir kommen ja nicht auf die Welt, Grüßen, sagen ,Danke‘, ,Bitte‘ und halten den Damen die Türe auf, da sind auch die Eltern gefordert, denn wie ich zuletzt bei einem Seminar in einer Schule gemerkt habe, haben die Lehrer dafür keine Zeit. Das muss schon daheim passieren“, stellt er klipp und klar fest. Und die Jugend sei alles, nur nicht verloren, denn einerseits, sagt Schäfer-Elmayer, ist das Interesse enorm und zweitens, das sagt ADABEI, gibt es ja zum Glück den Elmayer. . .
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