Rund 22.600 Wähler aus dem Bundesland sind erstmals bei der Nationalratswahl stimmberechtigt. Der Wunsch nach Veränderung und die Hoffnung auf Ehrlichkeit sind bei den Jungen groß.
Rund 22.600 Salzburger wählen am Sonntag zum ersten Mal bei einer Nationalratswahl. Sie sind seit der letzten Wahl im Jahr 2019 16 Jahre alt geworden und können nun erstmals ihre Stimme für den Nationalrat abgeben.
Für rund 1400 von ihnen ist es der erste Urnengang überhaupt. Sie waren also auch bei der EU-Wahl im Juni noch nicht 16 Jahre alt. Die „Krone“ hat mit acht Nationalrats-Erstwählern gesprochen und sie zu ihren Erwartungen an den Wahlsonntag befragt.
Parteien sollen ihre Wahlversprechen halten
Groß ist bei Salzburgs Jungwählern die Hoffnung, dass sich nach dem Wahltag im Land tatsächlich etwas ändert. Zweite große Hoffnung: Dass die Politiker ihre Versprechen aus dem Wahlkampf halten. „Ich erwarte mir, dass die zukünftigen Herausforderungen erkannt werden, und sie einmal zusammen Lösungen finden“, findet Elisabeth aus Rauris.
„Es wäre gut, dass nach der Wahl auch wirklich etwas passiert“, sagt auch Tobias aus der Stadt Salzburg. Bei der jungen Generation sind die Erwartungen an die Ehrlichkeit der Politiker groß. „Ich erwarte mir von den Gewählten, dass sie ihre Versprechen halten“, fasst es Florian aus Mariapfarr zusammen. Ihm liegt vor allem die Landwirtschaft am Herzen. „Vor allem kleinstrukturierte Bauern gehören unbedingt sehr gut unterstützt“, sagt er. Auch Anna aus Salzburg ist Ehrlichkeit in der Politik ein wichtiges Anliegen: „Es wäre mir wichtig, dass die Parteien das halten, was sie vor der Wahl sagen.“
Viele wissen noch nicht, wen sie wählen werden
In ihrer Entscheidungsfindung sind die Erstwähler wenige Tage vor dem Wahltag unterschiedlich weit. Elisabeth aus Rauris und Florian aus Mariapfarr haben sich schon entschieden und wissen, wen sie wählen werden.
Anna aus Salzburg hat sich noch keine abschließende Meinung gebildet. Bei Leni und Tobias haben es drei Parteien in die engere Auswahl geschafft. Manuel aus Saalfelden weiß zumindest eines schon genau: Wen er nicht wählen wird.
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