Skispringer Clemens Aigner jubelte am Samstag in Stams über seinen 27. Erfolg im Kontinentalcup. Für den Tiroler war es trotzdem ein ganz besonderer Moment. Der frühere Stams-Schüler gewann erstmals auf der Schanze, auf der er groß geworden ist.
„Das taugt mir wirklich ganz gewaltig“, strahlte Clemens Aigner am Samstag nach dem dem ersten von zwei Kontinentalcup-Springen in Stams. Der Tiroler hatte auf der großen Normalschanze schon mehrere Stockerlplätze geschafft, diesmal katapultierte sich der frühere Stams-Schüler mit Sprüngen auf 113,5 und 105 Metern vor dem Franzosen Valentin Foubert und dem Deutschen Luca Roth hier erstmals auf Platz eins.
Führung ausgebaut
Mit dem bereits dritten Sieg in der Mattensaison baute Aigner seine Führung im Kontinentalcup weiter aus. Auf der Jagd nach einem Quotenplatz für den Weltcup ist aber noch Manuel Fettner vorn. Nach zwei Siegen im norwegischen Trondheim landete der Olympia-Zweite von Peking diesmal auf Platz 21.
Wienerin überrascht
Für eine echte Überraschung sorgte am Samstag Meghann Wadsak. Die erst 17-jährige Wienerin jubelte als Dritte hinter der Französin Josephine Pagnier und der Deutschen Agnes Reisch über ihren ersten Stockerlplatz in der zweiten Skisprung-Liga: „Das war wahrscheinlich einer der besten Wettkämpfe in meiner bisherigen Karriere. Ich war zum ersten Mal in der Situation, nach dem ersten Durchgang zu führen und daher war ich schon ein bisschen nervös.“
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