Nach schwerem Schlag gegen den Sport geht es in Anif zumindest bis September 2025 statt mit sechs nur mit drei Hallenplätzen weiter – die Unsicherheit bleibt aber bestehen.
Ein Schlag gegen den Tennissport in Salzburg“ – das hörte man in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal. Zuletzt im vergangenen Juli, als endgültig feststand, dass Gerald Mandl mit Oktober seine Zelte am Tennispoint Anif abbrechen muss – die „Krone“ berichtete. Mit Erich Quehenberger, dem Eigentümer der Anlage, gab es keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft mehr.
Doch der Schaden für den gebeutelten Sport fällt nicht so groß aus wie zunächst angenommen. Denn der Betrieb geht in neuer Form ab 1. Oktober weiter – auf drei statt bislang sechs Hallenplätzen. In persona Willi Mandl, Bruder des früheren Pächters.
„Ich wollte unbedingt weitermachen“, betont der Trainer, der sich nach einigen Gesprächen mit Quehenberger ein Vorzugsrecht sicherte, jetzt mit seiner Tennisschule (WM Tennis) in Anif bleiben kann. Dort legt er den Fokus auf Senioren, Kinder, die Jugend und Anfänger im Erwachsenenbereich. Der Tennissport am Standort hat aber nur eine Zukunft auf Raten. Denn die Vereinbarung zur Weiterführung des Betriebs läuft bis September 2025.
StS
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