Quälend lang zieht sich die Entscheidung der Stadt über den neuen Gswb-Chef. Heute, Freitag, soll es soweit sein und feststehen, ob die Geschäftsführung neu ausgeschrieben wird. Wie berichtet steht der designierte Neue Ferdinand Hochleitner noch vor Amtsantritt in der Kritik. Mittlerweile hat die Stadtregierung auch eingesehen, dass ein Zuwarten nicht sinnvoll ist.
Die Causa wird am Montag im Stadtsenat auf der Tagesordnung stehen. Somit wird entweder neu ausgeschrieben oder Hochleitner tritt mit Anfang Oktober sein Amt als Gswb-Chef an. Politische Beobachter rechnen mittlerweile mit einem Durchwinken des ÖVP-nahen Kandidaten. Denn SPÖ und ÖVP haben im Stadtsenat eine Mehrheit. Laut „Krone“-Infos will sich die Stadt im Gegenzug fixe Reformschritte herausverhandeln.
„Der Ball liegt bei der Stadt“, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Er hält an der Unterstützung für den ÖVP-nahen Hochleitner fest. „Solange keine konkreten Vorwürfe vorliegen, gibt es keinen Grund an unserer Haltung etwas zu ändern“, heißt es. Neos-Fraktionschef Lukas Rupsch fordert weiter eine Neuausschreibung: „Die Stadt muss jetzt Rückgrat zeigen und darf nicht zurückrudern.“
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