Taylor Swift verabschiedet sich vorerst aus Europa. Die Musikerin spielte am Dienstagabend ihr vorerst letztes Konzert im Londoner Wembley-Stadion vor rund 90.000 Menschen. Nur eins blieb die 34-Jährige ihren Swifties auch zum Abschied schuldig: Eine Botschaft zu den abgesagten Konzerten in Wien.
Dreimal hätte Taylor Swift Anfang August im Ernst-Happel-Stadion in Wien auftreten sollen. Alle Konzerte wurden jedoch abgesagt, nachdem ein 19- und ein 17-Jähriger wegen Terrorverdachts festgenommen wurden. Die jungen Männer stehen im Verdacht, auf der Veranstaltung im Ernst-Happel-Stadion einen Anschlag mit Sprengsatz und Stichwaffen geplant zu haben.
Keine Botschaft an Fans aus Wien
Am Dienstag stand Swift nun zum vorerst letzten Mal im Zuge ihrer „The Eras Tour“ in London auf der Bühne. Zum Abschied aus Europa veröffentlichte sie zudem ein Musikvideo zum Lied „I Can Do It With A Broken Heart“, das Einblicke in die Konzertreihe zeigt.
Auf eine Nachricht zu den Konzert-Absagen in Wien warteten die österreichischen Swifties aber auch zum Ende ihrer Shows in Europa immer noch vergeblich.
Auch Gerüchte, wonach Swift am Mittwoch einen Gastauftritt mit der britischen Band Coldplay in Wien haben könnte, erwiesen sich damit als falsch. Laut „Krone“-Information wird am Flughafen Wien-Schwechat kein Swift-Jet landen. Später dementierte auch der Veranstalter Live Nation das Gerücht rund um einen Gastauftritt als „völlig aus der Luft gegriffen“.
Achtmal im Wembley-Stadion
Auf der „Eras“-Tour spielt die Musikerin Songs aus ihrer gesamten Karriere. Manche Fans hatten am Dienstag zudem gehofft, sie würde eine neue Version ihres Albums „Reputation“ von 2017 ankündigen. Es ist eines der letzten Alben, bei denen Swift nicht über die kompletten Rechte verfügt. Zuletzt hatte sie mehrere ihrer frühen Alben mit dem Zusatz „Taylor‘s Version“ neu eingespielt. „Wir hoffen so darauf“, sagte eine junge Frau in London.
Swift spielte auf der aktuellen Tournee sowohl im Juni als auch im August in London. Sie sei die erste Solokünstlerin, die während einer einzigen Tournee achtmal im Wembley-Stadion gespielt habe, hieß es auf dem X-Account des Stadions.
Überraschungsgäste auf der Bühne
Diesmal holte Swift als Überraschungsgast die Sängerin der britischen Band Florence and the Machine, Florence Welch, sowie den Musiker Jack Antonoff auf die Bühne, mit dem sie zusammenarbeitet und befreundet ist. Zudem spielte sie ihr Lied „So Long, London“ am Klavier – nach eigenen Angaben erstmals live vor Publikum.
Zehntausende Fans jubelten der US-Amerikanerin während der dreieinhalbstündigen Show zu. Schon nachmittags waren Swifties mit Cowboyhüten, Pailletten-Outfits oder Freundschaftsarmbändchen in der Stadt zu erkennen. Auf die Frage, was Swifts Konzerte so besonders mache, antwortete eine Frau, man habe jedes Mal das Gefühl, nur mit Swift zusammen zu sein. „Als wäre niemand sonst im Raum.“
Im Herbst will Swift ihre Tournee dann in den USA und Kanada fortsetzen.
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