Noch lechzt ein einst abgetrennter Flussarm bei Petronell im Bezirk Bruck an der Leitha nach dem Wasser des Mutterstroms. Doch jetzt wird das Gebiet wieder an die Donau angebunden!
Nur bei Hochwasser, das nur sehr unregelmäßig über die Ufer der Donau schwappt, ist das rund sieben Kilometer lange Nebenarmsystem bei Petronell mit ausreichendem Nass versorgt. Jetzt soll der große Strom im wahrsten Sinne des Wortes noch mehr strömen. „Die Wiederanbindung an das mächtige Hauptgerinne ist beschlossene Sache. Wir stecken für diese bahnbrechende Renaturierungsoffensive mitten in den Planungen“, versicherte jetzt Landesvize Stephan Pernkopf beim Lokalaugenschein an den Au-Gestaden.
Rund 4,3 Millionen Euro werden in das gute, gemeinsame Ökowerk von EVN, via donau und der Nationalparkverwaltung mit deren engagierter Direktorin Edith Klauser fließen. Bester Nebeneffekt wie ihn EVN-Wasser-Geschäftsführer Franz Dinhobl glasklar erkennt: Die Trinkwasserversorgung wird durch diese zusätzliche Dotierung gesichert.
Goldene Zeiten für die Unterwasserfauna
Minister Brunner wiederum betont den Mehrwert, die Donau als Naturraum noch paradiesischer zu erhalten und damit auch die Wasserstraße fließen zu lassen. Und Viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler sieht künftig bereits goldene Zeiten für die Unterwasserfauna anbrechen: „Dass der Nebenarm wieder prall gefüllt ist, wird bei strömungsliebenden Fischarten wahre Freudensprünge auslösen.“
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