Eine Donauinsel für Niederösterreich? In Korneuburg wird darüber derzeit heftig diskutiert. Eine rasche Umwidmung stehe aber laut ÖVP nicht im Raum.
Die Grundstücke gehören der Signa von René Benko und der Stadt Korneuburg: Gemeinsam wollte man einen neuen Stadtteil direkt an der Donau „entwickeln“. Nachdem der Immo-Tanker Signa auf Grund gelaufen ist, rätselt man in Korneuburg – und darüber hinaus –, was aus den umstrittenen Plänen für das historische Werft-Areal werden soll. Die SPÖ will eine Donauinsel auf der Halbinsel – dazu müssten 4,4 Hektar freigekauft werden, am Festland sollen durchaus Neubauten entstehen.
Aus ökologischer Sicht ist es Unsinn, in Zeiten des Klimawandels und zunehmender Unwetterkatastrophen sündteure Infrastruktur mitten in der Donau zu verbauen.

Georg Ecker, Landtagsabgeordneter der Grünen
Bild: Imre Antal
Gemeinderätin Elisabeth Kerschbaum und Landtagsabgeordneter Georg Ecker von den Grünen erinnern daran, dass sie bereits seit Langem darauf drängen, das „Konzept Signa“ zu kübeln und das Projekt der Werftentwicklung ohne Verbauung der Insel zu überlegen. „Umso mehr freut es uns, dass die SPÖ dieser Idee nun auch etwas abgewinnen kann“, erklären die beiden Politiker.
Seitens der ÖVP betont man einmal mehr, dass keine Not zur Eile herrsche und man, unter konkreten Voraussetzungen, weiter verbauen möchte.
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