Titelkandidat Hallein fand mit einem knappem Sieg gegen Leader Eugendorf in die Spur. Perfekter Start für Anif auch ohne Trainer Eder.
Der Druck war schon zu spüren. Nach dem verlorenen Start-Hit in der Salzburger Liga wollte Hallein unbedingt gegen Eugendorf anschreiben, um nicht früh den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Schließlich warten demnächst noch makellose Grödiger. Am Ende siegten die Lessacher-Boys 1:0. Das lag aber zuvorderst am reaktivierten Gäste-Hexer Meißnitzer (37) im Tor. „Der hat locker acht Sitzer rausgeholt“, wusste Eugendorf-Sportchef Kopleder. „Da werde ich pro Spiel um 20 Jahre älter und kriege graue Haare. Jetzt schaue ich aus wie der Krankl“, kommentierte Hallein-Pendant König (38) nach dem Sieg.
Wenn Meißnitzer seinen Vertrag mit 45 Jahren auslaufen lässt, hole ich ihn noch als Einser zu uns.
Hallein-Sportchef König bastelt mit Weitblick an seinen Transfers
Den Heimsieg fixierte Joker Babic mit einem satten Schuss ins Kabinett. König schickte hinterher: „Wenn Meißnitzer seinen Vertrag mit 45 Jahren auslaufen lässt, werde ich ihn noch als Einser zu uns holen“, ließ König wissen. Dagegen hat freilich Kopleder was: „Den lassen wir nicht mehr gehen!“
Währenddessen jubelten die Nachbarn Anif und Grödig bereits über den zweiten Saisonsieg. Grödig (vier Tore aberkannt!) bog den SAK, der nach dem Anschlusstor nicht mehr nachsetzen konnte, vor prächtiger Kulisse mit 3:1, Anif gewann dank Sparber-Doppelpack gegen zehn Straßwalchner auch ohne Coach Eder, der beruflich in Paris weilt, mit 2:1. „Das gab’s lange nicht mehr in Anif – enorm wichtig fürs Selbstvertrauen und Klima“, strahlte der als Feuerwehrmann bereits erprobte „Co“ Fabian Tribl.
Frühes 3:0 als Basis für knappen Sieg
Indes feierte Aufsteiger Neumarkt gegen Thalgau den ersten Sieg. Atiabou stach binnen 25 Minuten dreimal. Nach der Pause ging den Hausherren die Luft aus, man rettete aber ein 3:2 über die Runden. „Zur Überraschung aller war‘s eine Stunde lang eine glasklare Partie. Danach ging einigen bei uns das Gas aus. Wir haben es aber drüber gebracht“, resümierte Hausherren-Sportchef Hajek.
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