Alpacem investiert 50 Millionen Euro in neue Technologie. Damit sollen 21 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden. Doch damit ist es für das Unternehmen noch nicht getan. Auch Strom möchte der Zementhersteller einsparen.
Die Produktion von Zement ist alles andere als umweltfreundlich. Denn beim Brennen von Kalkstein wird jede Menge an Kohlendioxid freigesetzt. Doch das soll im Alpacem Werk in Wietersdorf bald Geschichte sein. „Wir investieren mit dem neuen Projekt in eine nachhaltige Zukunft und legen damit das Fundament für eine energieeffiziente und umweltbewusste Zementmahlung“, erklärt Florian Salzer, technischer Direktor von Alpacem Zement Austria. Gelingen soll das durch eine neue Zementmahlanlage, die bis zu 21 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen kann. Die modernisierte Anlage würde zudem auch weniger Strom benötigen. Die Anlage soll 2027 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.
Auch Transport wird grüner
Doch damit ist es für den Zementfabrikanten noch lange nicht getan. „Alpacem hat ein klares Ziel: eine CO₂-neutrale Produktion bis 2035. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, braucht es ein Maßnahmenbündel und einen konkreten Weg“, sagt Geschäftsführer Lutz Weber. Denn in Zukunft soll im Görtschitztal auch eine neue Zementsiloanlage errichtet werden, die direkt an die Eisenbahn angebunden sein wird.
Alpacem investiert in die Modernisierung des Wietersdorfer Werkes in den kommenden Jahren insgesamt 50 Millionen Euro.
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