Opfer von dreisten Internetbetrügern wurde eine 21-Jährige aus dem Tiroler Imst. Die junge Frau wollte einen Hund kaufen, den ein Unbekannter per Inserat zum Verkauf angeboten hatte. Zwei Überweisungen tätigte das Opfer – eine „Anzahlung“ und für den vermeintlichen Transport.
Auf einer Plattform hatte der unbekannte Täter den Hund zum Verkauf angeboten. Einen hohen dreistelligen Eurobetrag wollte er für das Tier haben. Die 21-jährige Frau aus Imst stieß auf das Inserat und nahm Anfang August via Messenger Kontakt zum vermeintlichen Verkäufer auf.
Anzahlung und Transportkosten
Die Einheimische sei daraufhin aufgefordert worden, die Hälfte des Kaufbetrages als Anzahlung zu überweisen. Der Restbetrag sollte beim Erhalt des Hundes bezahlt werden.
„Nach erfolgter Überweisung der Anzahlung wurde die 21-Jährige am nächsten Tag aufgefordert, für den Transport des Tieres in einer speziellen Transportbox einen unteren vierstelligen Eurobetrag an eine Firma zu überweisen“, schildern die Ermittler. Dabei sei ihr versprochen worden, dass sie das Geld bei der Übergabe des Hundes großteils wieder zurückbekomme. Auch diese Überweisung wurde von der Frau veranlasst.
Anzeige nach weiterer Forderung
Als die 21-Jährige am Montag eine weitere Geldforderung bekam, wurde sie misstrauisch und realisierte, dass sie in die Falle von Betrügern getappt war. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Ermittlungen laufen.
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