Erst stieg Red Bull beim englischen Traditionsverein Leeds United ein. Jetzt verschlägt es den Getränkekonzern nach Asien. Die Milliarden-Maschine mit Hauptsitz im Salzburger Fuschl übernimmt einen japanischen Drittligisten.
USA, Deutschland, Österreich, Brasilien und zuletzt Leeds United in England – so sieht das Portfolio von Red Bull im Weltfußball aus. Genug hat der milliardenschwere Konzern aber nicht. Vielmehr schlägt er auch in Japan zu. Red Bull übernimmt den Drittligisten Omiya Ardija, der in der Millionenstadt Saitama (unweit von Tokyo) beheimatet ist. Das verkündete der Verein am Dienstag, 6. August, auf seiner Homepage.
Ardiya ist aktuell der Tabellenführer der J3-League, in die der Verein erst in der angelaufenen Saison abgestiegen ist. Das Damen-Team des Vereins spielt im Gegensatz dazu in der WE League („Japan Women‘s Empowerement Professional Football League), der ersten voll-professionellen Damen-Liga in Japan. Die Übernahme durch Red Bull, die ab September schlagend wird, macht den Verein in Japan zum allerersten mit ausländischen Eigentümern.
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