Martin Espernberger hat das Finale über die 200 Meter Delphin erreicht. Der Österreicher schwamm im Semifinale 1:54,62 neuen persönlichen Rekord und qualifizierte sich damit als Achter für die Entscheidung am Mittwoch um 20.37 Uhr!
Dienstagvormittag hatte Martin Espernberger offiziell seine Olympia-Taufe erhalten, nämlich in der beeindruckenden Schwimmhalle La Defense von Paris. Und dabei hatte er sich erstaunlich unbeeindruckt besetzt. Obwohl er lange hintennach geschwommen war, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, legte nach einer Aufholjagd in 1:55,17 eine Zeit hin, die nur 48 Hundertstel über seiner Bestzeit lag. Damit lag er sogar vor Frankreichs Schwimmstar Leon Marchand, zog als Fünfter ins Semifinale ein.
In diesem fand er sich unter anderem im selben Lauf mit Weltrekordler Kristof Milak aus Ungarn. Auch diesmal war Espernberger auf der ersten 50-m-Länge wieder im Hintertreffen, rollte aber erneut das Feld von hinten auf. Das Tempo war diesmal wesentlich höher als noch am Vormittag. In 1:54,62 schaffte er es aber als Achter ins Finale. „Der Rekord war die Kirsche auf dem Eis. Ich bin absolut überglücklich“, war der Jubel groß. „Fürs Finale ist mein Ziel ein weiterer Rekord. Aber ich glaube, für die Medaille wird es eine tiefe 1:53 brauchen.“
Leon Marchand konnte sich gegenüber dem Vorlauf natürlich wie erwartet steigern. In 1:53,50 gewann der 22-Jährige unter dem tosenden Geschrei und Jubel seiner Landsleute sein Semifinale ganz souverän.
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