Eine große Hürde baut sich vor dem GAK am Freitag bei der großen Rückkehr in die Bundesliga auf. Denn mit Red Bull Salzburg kommt der Liga-Krösus in die Merkur Arena. Die „Krone“ läutet den Countdown ein, nur noch drei Tage bis zum Bundesliga-Start.
In den letzten 17 Jahren, in denen die „Rotjacken“ nicht dem Oberhaus angehörten, gab es das Duell mit den Bullen aus Salzburg nur in einem einzigen Pflichtspiel. Am 3. April 2019 im Halbfinale des ÖFB-Cups. In das der GAK als Regionalligist sensationell eingezogen war, dabei unter anderen die Wiener Austria mit 2:1 nach Verlängerung aus dem Bewerb kickte. „Hör mir auf, das 0:6 hab ich schon verdrängt“, lacht Lukas Graf, der vor fünf Jahren schon in der Innenverteidigung aufgelaufen ist. „Das war eine Lehrstunde. Oder besser gesagt, 90 Minuten. Ab Sekunde eins ist es losgegangen, in der zehnten war es schon das erste Mal richtig brenzlig.“
Trotz der herben Pleite war es damals für Graf insgesamt eine beachtliche Leistung und das Match selbst eine coole Partie. „Aber seit damals haben wir viel gelernt, man kann es auch nicht mehr mit heute vergleichen“
Alles andere war mir leider viel wichtiger. Beim GAK hab ich meine Freude am Fußball wieder gefunden.
Lukas Graf
Eine Lernphase war ebenso seine bisherige Karriere. „Damals mit 17 war ich ja schon im Kader von Kapfenberg. Ich hab aber den Fokus und die Freude verloren – alles andere war mir leider viel wichtiger“, denkt der heute 29-Jährige und auch längstdienende GAK-Spieler zurück. „Ich hab dann bei meinem Heimatverein Thörl wieder angefangen zu spielen, bin dann zum GAK in der Oberliga gewechselt. Dort hab ich auch wieder meine Freude am Fußball gefunden.“
„Traum geht in Erfüllung“
Dass es in seiner Laufbahn gar bis in die Bundesliga gehen könnte, hätte er nicht gedacht. „Nie im Leben, da wäre man ja größenwahnsinnig! Für mich geht nun ein Traum in Erfüllung. Das wünscht sich jeder Fußballer.“
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