Das Fell bietet der Hundehaut zwar einen natürlichen Schutz vor der Sonne, allerdings reicht dieser nicht zwingend aus, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Manche Rassen sind besonders gefährdet – und sollten von ihrem Besitzer sogar eingecremt werden.
Wir Menschen wissen, welche Risiken der Sonnenschein mit sich bringt. Wer jetzt einen heißen Sommertag draußen verbringt, muss sich schützen – ansonsten droht ein schmerzhafter Sonnenbrand. Doch auch unsere Vierbeiner brauchen trotz ihres Felles ein Mindestmaß an Sonnenschutz.
Hellhäutige und kurzhaarige Rassen sind dabei gefährdeter, als Hunde mit dunklem oder langem Fell. Vor allem Schädel und Schnauze sind besonders gefährdet und sollten vorsichtig mit Sonnenschutz eingecremt werden. Aber auch die Innenseiten und Spitzen der Ohren, manchmal auch Brust- und Bauchbereich, da dieser meist weniger behaart ist, sind sensibel und können einen Sonnenbrand bekommen.
Auch Mischlinge, die äußerliche Ähnlichkeiten mit diesen Rassen aufweisen, haben ein höheres Sonnenbrandrisiko.
Verbrennen sich Hunde ihre Haut, kommt es ähnlich wie beim Menschen zu Juckreiz, Rötungen und im schlimmsten Fall zu einer Hautentzündung. Das ist für den Hund höchst unangenehm und in schweren Fällen muss das sogar vom Tierarzt behandelt werden.
Nicht jedes Produkt ist verwendbar
Die Expertenmeinungen gehen auseinander, ob es nun speziellen Sonnenschutz für Hunde braucht oder eine herkömmliche Sonnenmilch für Menschen verwendet werden kann. Cremes mit Para-Aminobenzoesäuren, Silikonen, Farbstoffen, Parfum oder Konservierungsmitteln sind in keinem Fall für Hunde geeignet.
Tipp von Tierecke-Ressortleiterin Maggie Entenfellner: „Für meine kleinen weißen Hunde hole ich Sonnenschutz, der auch für Allergiker oder Babys geeignet ist. Dieser ist besonders mild, frei von Zusatzstoffen und geruchsfrei. Fündig wird man in einer gut sortierten Drogerie oder in einer Apotheke“.
Sowohl für Mensch, als auch Tier ist Sonnenlicht wichtig und wirkt sich positiv auf Psyche und Körper aus. Lange Tagesmärsche ohne Sonnenschutz sollte man aber keinesfalls ungeschützt unternehmen, und dem vierbeinigen Liebling viele Pausen gönnen.
Mit ausreichend Wasser kann man einer Überhitzung optimal entgegenwirken. Neben Trinkwasser kann auch ein Hunde-Pool oder ein geeigneter Badeplatz Abkühlung bringen. Nach dem Planschen sollte die Sonnencreme – wie bei uns Menschen – neu aufgetragen werden.
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