St. Margarethens Löckerwirt bietet Fleischliebhabern dank eigener Landwirtschaft und eigenem Schlachthaus vom Angus-Rind bis zur Gans hochwertigen biologischen Genuss. Der Fokus gilt den alten, guten Klassikern.
Lässig, Lungau, Leonhard Löcker: Bei so vielen L-Wörtern überrascht des Löckerwirts Liebe zum Lamm nicht. Seit 1681 gibt es das zuletzt ordentlich ausgebaute Hotel und Restaurant in St. Margarethen.
Der heute 34-jährige Leonhard hat in den jüngsten zehn Jahren dazu beigetragen, die Stärken des Traditionsbetriebs weiter zu schärfen. Der Blick fürs Detail kommt beim Chef in siebter Generation nicht von ungefähr.
12 Stk Lammkoteletts
8 mittelgroße Kartoffeln (Eachtling)
2 Stk Paprika
1 Stk Zucchini
2 große Zwiebeln
Salz, Pfeffer Knoblauch
Rosmarin, Majoran Olivenöl
Neben gehobenen Gastro-Erfahrungen in Frankreich und der Schweiz hat der Wirt eine Banklehre absolviert. Diese Fähigkeiten sind bei großen Landwirtschaft mit Deutsch-Angus-Rind, Gans, Ente, Wild und eben auch Schafzucht sowie dem kürzlich ausgebauten Hotel und Restaurant wie seine Ansichten von Vorteil.
Koteletts vom Saft abtupfen, mit Knoblauch, Salz und Pfeffer und Rosmarin würzen. Beidseitig kurz scharf angebraten, bei 100 Grad im Rohr rasten lassen (circa 2 bis 4 Minuten). Die Kartoffel 20-30 Minuten kochen und kurz in Fett herausbacken. Danach mit Salz und wilden Kräutern würzen. Das Sommergemüse beliebig geschnitten (etwa in Rauten) mit reichlich Olivenöl, mit Salz, Pfeffer, Majoran, Rosmarin und ein bisschen Knoblauch kurz scharf anbraten. Beim Löckerwirt wird das überaus bekömmliche Gericht mit Schuss vom eigenen Lamm-Jus verfeinert serviert.
„Es gibt keinen Grund, alte Gerichte, die gut funktionieren, neu zu erfinden“, lautet Löckers Credo. Platz für vegane Gerichte gibt es, logo. Es sind aber die Klassiker wie Tafelspitz und Salzburger Bierfleisch, die im Zentrum stehen.
Die Murtalerin Lisa Tockner (24, Krakauebene) lernte in Kitzbühel beim Schweizerhof, startete 2018 beim Löckerwirt als Jungköchin und ist heute Souschefin. „Hier bin ich mit dem Fleisch aus eigenem Betrieb groß geworden“, sagt Tockner.
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