Kostensteigerungen, Corona und die Baustelle: Das Grazer Modehaus Knilli muss Insolvenz anmelden, informiert der Alpenländische Kreditorenverband AKV.
Das Bekleidungsgeschäft am Grazer Joanneumring hat sich auf den Verkauf von höherpreisiger Mode spezialisiert. Hier gab es Marken wie Burberry, Balenciaga, Balmain oder JW Anderson zu kaufen – für Männer und für Frauen.
Jetzt ist das Modehaus aber überschuldet und muss schließen. 775.000 Euro stehen auf der Passiva-Seite, die Aktiva belaufen sich auf 196.500 Euro, wobei die übrige Ware nur noch 80.000 Euro wert ist.
Baustelle als Mitgrund
Die Gründe für die Insolvenz: „Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie auf die massiven Kostensteigerungen im Energie-, Miet- und Lohnkostenbereich“, schreibt der AKV. „Weiters wurde der Betrieb in der jüngsten Vergangenheit massiv durch Baustellen im unmittelbaren Geschäftsbereich beeinträchtigt. Zuletzt dürfte es auch zu Unstimmigkeiten zwischen den Gesellschaftern gekommen sein.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.