Im Salzburger Tor

Schlager oder Blaswich: Es kann nur einen geben!

Salzburg
24.06.2024 06:30

Mit der Verpflichtung von Schlussmann Janis Blaswich hat der FC Red Bull Salzburg ein Zeichen gesetzt. Wer aber soll zukünftig das Tor der Bullen hüten? Der Neuzugang oder ÖFB-Teamgoalie Alex Schlager? Diese Frage stellten sich auch zwei „Krone“-Redakteure Sebastian Steinbichler und Christoph Nister. 

Viele Fragen sind vor dem Trainingsstart des FC Red Bull Salzburg in Hinblick auf die kommende Saison offen. Brisant ist definitiv die Torhüterposition. Dort verstärkte sich der Vizemeister mit Janis Blaswich von RB Leipzig. Damit bekommt Alexander Schlager große Konkurrenz im Kampf um die Position des Stammtormanns. Wer aber soll kommende Saison die Nummer eins bei den Mozartstädtern sein? 

Ja zu Blaswich
Der Neuzugang ist die logische Nummer eins

„Er wird dort regelmäßig spielen, auch international.“ Diese Aussage von Leipzigs Sportchef Rouven Schröder unterstreicht: Janis Blaswich ist nach Salzburg gekommen, um die Nummer eins zu sein. Was auch die logische Folge ist. Denn er hat seinem Konkurrenten Alexander Schlager das eine oder andere voraus. Der Salzburger (28) befindet sich noch in der Reha, verpasst damit den Trainingsauftakt und zumindest die ersten Testspiele.

(Bild: Andreas Tröster, stock.adobe.com, Krone KREATIV)

Der Neuzugang (33) hingegen wird dort den Kasten hüten, sich Selbstvertrauen und einen Stammplatz erspielen. In der deutschen Bundesliga und in der Champions League zeigte der Deutsche regelmäßig, was er drauf hat. Bundestrainer Julian Nagelsmann berief ihn sogar ins Nationalteam ein. Ein Ritterschlag, wenn man an die Dichte der Top-Torhüter aus Deutschland denkt. Das überstrahlt bei allem Respekt auch den Nummer-eins-Status von Schlager im ÖFB-Team vor der Verletzung. Den hatte er trotz einiger Patzer im Frühjahr inne. Salzburg darf sich mit Blaswich auf eine neue Nummer eins freuen, die gleichzeitig auch Bundesliga-weit den Ton angeben wird.

Er ist eine Identifikationsfigur
Salzburg braucht einen wie Schlager

Als Alexander Schlager im Vorjahr vom LASK nach Salzburg wechselte, war er zunächst als Ersatztorhüter vorgesehen. Was folgte, ist bekannt: Nach seiner Premieren-Saison bei den Bullen wurde er nicht nur zum besten Torhüter der Bundesliga gewählt, sondern war – bis zu seiner folgenschweren Verletzung – auch die Nummer eins im Nationalteam. Der 28-Jährige hielt im vergangenen Herbst mehrfach überragend und brachte so all seine Kritiker zum Schweigen. Dem gebürtigen Salzburger gelang es zudem, die Herzen der Fans im Sturm zu erobern.

(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)

Ab sofort beginnt er allerdings wieder bei null. Neuer Trainer, neue Ausgangslage. Die für Schlager nicht einfach ist, denn im Gegensatz zu Janis Blaswich muss er sich nach einer Verletzung erst zurückkämpfen. Genau das wird der Familienvater auch machen. Er ist keiner, der einfach aufgibt, sondern gehört zu jenen Spielern, die als Identifikationsfiguren enorme Bedeutung für die Mannschaft haben. Blaswich mag fitnessbedingt einen kleinen Startvorteil genießen, Schlager wird sich aber wie im Vorjahr auch diesmal durchbeißen. Und den Bullen-Fans noch sehr viel Freude bereiten.

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